Liebe Mütter, liebe Eltern.


Ich habe mehrere Jahre in einer Sonderschule für Geistigbehinderte gearbeitet. Und fast genauso lange habe ich über Eltern geschimpft, die anscheinend nicht willens waren, im Sinne effektiver Förderung ihres Kindes mit Erziehern, Lehrern und Therapeuten zu kooperieren und unsere Arbeit durch entsprechende Maßnahmen im häuslichen Umfeld zu unterstützen.

Seit einiger Zeit arbeite ich außerhalb schulischer Strukturen mit „Kindern, die anders sind“… und habe in intensivem Elternkontakt und einigen guten, offenen Gesprächen gelernt:
Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Therapie- oder Schulsituation und dem Familienalltag.

Als Erzieher beschäftige ich mich mit dem Kind in einem strukturierten, zeitlich begrenzten Rahmen, in dem außer dieser Arbeit mit dem Kind keine weiteren Ansprüche an mich gestellt werden. Meine Forderungen an die Eltern, meine Arbeit in den Alltag zu übertragen, haben immer außer Acht gelassen, was ALLTAG mit einem behinderten Kind bedeutet:

Dieser Alltag gestaltet sich so organisations-, arbeits- und auch konfliktintensiv, dass für Extra-Fördereinheiten weder Zeit noch Energie bleiben.

Die in solchen „Arbeitssituationen“ häufig auszufechtenden Konflikte werden in einer emotional angespannten Eltern - Kind - Beziehung von beiden Seiten als zusätzliche Belastung empfunden.

Viele pädagogisch durchdachte und gut gemeinte Ratschläge Außenstehender sind in dem mühevoll aufgebauten, vielleicht nach langer Zeit endlich halbwegs funktionierenden Tagesablauf nicht oder zumindest nicht ohne neue größere Störungen umzusetzen.

Eines meiner Ziele ist es, Ihre Familie zu entlasten, Freiräume zum „Energie auftanken“ für Sie und Ihr Kind zu schaffen und gemeinsam mit Ihnen umsetzbare, „alltagstaugliche" Ideen zur Unterstützung Ihres Kindes zu entwickeln.

Evi Vogtel

Effektive Förderung durch unterrichts- und therapieergänzende Freizeitgestaltung
Evi
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, scheuen Sie sich nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.