Arbeitsbeispiel 1 (im PDF-Format)
A.Z.,m., 12 Jahre, Autist, gehörlos, besucht eine Förderschule für Geistigbehinderte

Er zeigt sich in Ergo- und Logotherapie uninteressiert und nicht zur Mitarbeit bereit. Seine geringe Frustrationstoleranz äußert sich in aggressivem Verhalten – Schlagen, Kratzen, Treten, Stoßen, Werfen von Gegenständen bis zum Umwerfen von Tischen usw. - sowohl gegenüber seinem Interaktionspartner als auch unbeteiligten Personen und richtet sich auch häufig gegen Einrichtungsgegenstände. Die häusliche Situation ist von A.s allgemeiner Unruhe, seinen ständigen Wutausbrüchen und schlaflosen Nächten geprägt...


Arbeitsbeispiel 2 (im PDF-Format)
Oliver O.*,13, Autist, besucht eine Förderschule für Geistigbehinderte

Der Weg zur Sprache:
Sprache ist ein komplexes System mit unüberschaubaren Regeln: (Grammatik, Syntax, Semantik...). Sprache findet überwiegend in sozialer Interaktion statt. Daher ist es verständlich, dass Oliver angesichts all der übrigen "Verständnisschwierigkeiten" zunächst wenig Interesse an der zusätzlichen Komplikation "Sprache" zeigt...



Arbeitsbeispiel 3 (im PDF-Format)
Benni, 11, Autist, besucht eine Regelschule (mit Integrationshelfer)

Pferde als "Entwicklungshelfer":
Pferde folgen nicht jedem...man braucht schon eine gewisse "selbstsichere Ausstrahlung"...wenn dann allerdings ein 500kilo-Tier brav hinter mir hertrottet und sich bei Gefahr sogar hinter mir zu verstecken versucht - das bringt mindestens 1m inneren Größengewinn.

Computer als "Entwicklungshelfer":
Der Computer ist - unabhängig davon, ob er für Spiele, Lernspiele oder andere Anwendungen benutzt wird - ein Garant für unpersönliche Rückmeldung... und damit "vertrauenswürdiger" als manch menschlicher Lehrer...



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